Zwangsarbeit war sichtbar in allen Arbeits und Lebensbereichen, überwiegend, aber nicht nur in der Rüstungsindustrie. Die
Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Menschen unterschieden sich teilweise erheblich, entsprechend den rassistischen
Kriterien des NS-Regimes.
Nach 1945 wurden die Zwangsarbeitskräfte hierzulande nur spät und teilweise als Opfer anerkannt, das geschah erst ab 2001, nachdem das Thema lange umfassend erforscht war.
Der Vortrag will die inzwischen nachlassende Aufmerksamkeit wieder auf dieses Geschichtskapitel lenken, mit besonderem
Fokus auf Karlsruhe.