Mit den Gedichtbänden „Die gestundete Zeit“ und „Anrufung des Großen Bären“ ging ihr Stern unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und im Rahmen der Gruppe 47 kometenhaft auf, ihre Popularität und beinahe kultische Verehrung reichte weit über die eigentliche Literaturszene hinaus.
Aus ihren Gedichten und Texten zeichnet der Vortrag die Facetten ihres kurzen und bewegten Dichterinnenlebens in ihrer Zeit nach: ein Leben zwischen Lebensgier und Todesahnung, Identitätssuche und Rollenspiel, Selbststilisierung und Selbstzweifeln, Popularität und Einsamkeit.
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