„...sind diese streng abzusondern…“ Nationalsozialistische Zwangsarbeit in Karlsruhe 1939–1945
Termin
Mi. 23.09.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
„...sind diese streng abzusondern…“ Nationalsozialistische Zwangsarbeit in Karlsruhe 1939–1945
Während des Zweiten Weltkrieges mussten über 13 Millionen Menschen aus allen besetzten Ländern zwangsweise im Deutschen Reich arbeiten. Ohne die massenhafte Verschleppung und Ausbeutung dieser Zwangsarbeitskräfte hätte das
NS-Regime den Krieg nicht so lange führen können. In Karlsruhe lebten mindestens 17.000 von ihnen.
Zwangsarbeit war sichtbar in allen Arbeits und Lebensbereichen, überwiegend, aber nicht nur in der Rüstungsindustrie. Die
Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Menschen unterschieden sich teilweise erheblich, entsprechend den rassistischen
Kriterien des NS-Regimes.
Nach 1945 wurden die Zwangsarbeitskräfte hierzulande nur spät und teilweise als Opfer anerkannt, das geschah erst ab 2001, nachdem das Thema lange umfassend erforscht war.
NS-Regime den Krieg nicht so lange führen können. In Karlsruhe lebten mindestens 17.000 von ihnen.
Zwangsarbeit war sichtbar in allen Arbeits und Lebensbereichen, überwiegend, aber nicht nur in der Rüstungsindustrie. Die
Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Menschen unterschieden sich teilweise erheblich, entsprechend den rassistischen
Kriterien des NS-Regimes.
Nach 1945 wurden die Zwangsarbeitskräfte hierzulande nur spät und teilweise als Opfer anerkannt, das geschah erst ab 2001, nachdem das Thema lange umfassend erforscht war.
Der Vortrag will die inzwischen nachlassende Aufmerksamkeit wieder auf dieses Geschichtskapitel lenken, mit besonderem
Fokus auf Karlsruhe.
Veranstaltungsort
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Saal
Am Zwinger 5
76227 Karlsruhe-Durlach
Veranstalter
